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| #1 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Alexander Pelka - alexander-pelka(at)web(dot)de (26.06.2016, 20:56) |
| Hallo , ich forsche nach den Vorfahren meines Opas bzw. Uropas. Ich hatte mich vor einiger Zeit mit dem Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen in Verbindung gesetzt. Die haben mir schon mal ein bisschen weiterhelfen können. Mein Uropa wurde am 29.07.1887 in Dombrowken Kr.Kulm geboren. meine Uroma wurde am 01.11.1889 in Ottloschin Kr.Thorn geboren. Mich würde interessieren wann und wo die beiden geheiratet haben . Evtl. eine Geburtsurkunde des Uropas usw.oder die Namen der eltern des Uropas oder der Uroma. Es würde mich freuen , wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte. Danke im Voraus (Alex) |
| #2 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Peter Pankau - peter(dot)pankau(at)outlook(dot)com (27.06.2016, 09:04) |
| Hallo Alex, auf dieser Webseite unter Ortsverzeichnis das zuständige Standesamt für Dombrowken suchen und dessen heutigen Namen. Das Standesamt war in Radmannsdorf, heutiger Name Trzebiełuch. Die Register dieses Standesamtes sind einsehbar auf genealogiawarchiwach.pl. Dazu Trzeb im rechten Teil der Suchmaske eingeben, Trzebiełuch auswählen und nochmals die Taste Suchen drücken. Dann links unter Datum das Jahr 1887 eintragen. Es erscheinen 3 Kästen. Davon den auswählen, der Rejestry urodzeń = Geburtsregister enthält. Die Register der betreffenden Jahre wurden zu polnischer Zeit alle neu abgeschrieben auf Polnisch; Vornamen wurden dabei auch polonisiert, Nachname sollte passen. Mit Ottloschin klappt das noch nicht. Diese Standesamtsregister sind noch nicht online. Gruß von Peter Pankau |
| #3 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Alexander Pelka - alexander-pelka(at)web(dot)de (28.06.2016, 12:10) |
| Hallo Herr Pankau , besten Dank für den Tipp. Ich habe die Eingaben entsprechend Ihrer Beschreibung durchgeführt, nur leider konnte ich einen Hinweis auf meinen Uropa nicht finden. Die Abfolge der Eintragungen ging bis einen Tag vor dem 29.07.1887 und setzte sich dann mit dem 31.07.1887 fort. Evtl. habe ich ja falsch geguckt. Wie ich erfahren habe war er zu jener Zeit in Neidenburg gemeldet. Evtl. gibt da noch andere Suchoptionen. Gruß Alexander |
| #4 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Peter Pankau - peter(dot)pankau(at)outlook(dot)com (29.06.2016, 07:53) |
| Hallo Alex. die Daten entsprechen der Reihe der Anmeldung, nicht der Reihe der Geburt. Man ging ja nicht am gleichen Tag der Geburt zum Standesamt - das gab es auch. Also ruhig ein-zwei Wochen weiter gucken. Zu Neidenburg bin ich überfragt. Das gehört auch nicht zum Bereich der Archive Bromberg/Thorn. Gruß von Peter Pankau |
| #5 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Alexander Pelka - alexander-pelka(at)web(dot)de (29.06.2016, 16:26) |
| Heute bin ich fündig geworden :-) . Es war ein sehr erfolgreicher Tag was die Forschung betrifft. War heute im ISG und habe mit meiner Mutter die Wiedergutmachungsakte durchgesehen. Was der Mann durchgemacht hat und wie hinterher also nach 1945 mit Ihm verfahren wurde war eine Frechheit, es ist herauszulesen das dort immer noch Leute gesessen haben, die vorher eine braune Uniform trugen. Jedenfalls habe ich erfahren das die Mutter meines Uropas eine geborene Pauline Ziesmann war und der Vater Andreas /Andrzej Jaworski. Leider habe ich noch kein Geburtsdatum o.ä. herausbekommen. In der Einwohnerdatenbank gibt es mehrere Pauline Ziesmann, jedoch weis ich nicht welche es sein könnte habe nur eine Ahnung wegen des Geburtsdatum meines Uropas. Vermute dass es Pauline Ziesmann ist, die um 1860 geboren wurde. Gruß Alex |
| #6 Pelka aus Dombrowken, Kreis Kulm |
| Von Joachim von Roy (01.07.2016, 11:17) |
| Verehrter Herr Pankau, bitte erlauben Sie den Hinweis, dass die deutschsprachigen Urkunden und Register, welche die Polen in der Zeit des "Kalten Krieges" in die polnische Sprache übertrugen, sowohl unvollständig (!) als auch über alle Maßen fehlerhaft (!) sind. Auf diesen Mangel wiesen die einschlägigen genealogischen Fachzeitschriften jahrelang hin (vgl. z.B. die Rezension des Buches "Historische Akten im Staatsarchiv Danzig" in der Ostdeutschen Familienkunde 2008, S. 284-285, wo eine "willkürliche Irreführung durch die polnischen Übersetzer nicht ausgeschlossen wird). Ich möchte deshalb dringend empfehlen, die polnischen Übertragungen außer Acht zu lassen und anstelle dessen auf die deutschen Original-Texte zurückzugreifen. In heimatlicher Verbundenheit |
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