Name |
Waldemar Siegfried Otto Weissermel |
Titel |
Dr. |
Geburt |
07 Jul 1870 |
Vorwerk Groß Kruschin, Strasburg, Westpreußen [1] |
Taufe |
13 Sep 1870 |
Hermannsruhe, Strasburg, Westpreußen [1] |
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Geschlecht |
männlich |
Tod |
28 Dez 1943 |
Eberswalde, Barnim, Brandenburg [2] |
Beerdigung |
1944 |
Groß Kruschin, Strasburg, Westpreußen [2] |
Notizen |
- <http://www.korallen.de/EXTHTML/WEISRML.HTM> Nach Beendigung seiner Schulzeit begann er ein Studium der Zoologie in Heidelberg, wechselte nach dem 1. Semester nach Marburg, wo er unter Emanuel Kayser das Studium der Geologie aufnahm. Es folgten Stationen in Berlin und Königsberg. Dort legte er unter Ernst Koken im März 1892 sein Doktorexamen mit einer Dissertation über "Die Korallen der Silurgeschiebe Ostpreußens und des östlichen Westpreußens" mit summa cum laude ab. Nach mehreren Assistentenjahren an den geologischen Instituten der Universitäten Königsberg, München und Tübingen trat er 1898 als Hilfsgeologe bei der Preußischen Geologischen Landesanstalt in Berlin ein. 1901 heiratete er die Tochter des Gymnasialdirektors Scotland in Strasburg. Aus der Ehe gingen ein Sohn und eine Tochter hervor. 1904 wurde er zum Bezirksgeologen und 1911 zum Landesgeologen ernannt. Ab 1927 unterstanden ihm als Abteilungsdirektor die Sammlungen in der Preußischen Geologischen Landesanstalt. Während des ersten Weltkrieges war er im Heeresdienst als Reserveoffizier in Küstrin und Neudamm in der Neumark tätig. Aufgrund der politischen Entwicklungen zu Beginn des Dritten Reiches, insbesondere bedingt durch die Personalpolitik in der Preußischen Geologischen Landesanstalt, schied er auf eigenen Wunsch 1934 aus dem Dienst aus. Die folgenden Jahre widmete er sich, unbehindert durch admininstrative Aufgaben, seinen wissenschaftlichen Interessen. Eine ernste Erkrankung während eines Erholungsaufenthaltes in seiner westpreußischen Heimat zwang ihn zur Rückkehr nach Berlin. Auf der Reise dorthin erlitt er einen Schlaganfall. Die Zerstörung seiner Wohnung - dabei ging auch seine wertvolle und umfangreiche Bibliothek verloren - führte zur Evakuierung nach Eberswalde, wo er am 28. Dezember 1943 verstarb. Beigesetzt wurde er in Groß Kruschin, Kreis Strasburg.
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Personen-Kennung |
I75960 |
Einwohnerdatenbank |
Zuletzt bearbeitet am |
7 Sep 2021 |